CONTAINER




Nun denn...

d.h. • kurze Hose, Holzgewehr •

"Punk lieferten die Zeitzer/Leipziger Jungs von Kurze Hose Holzgewehr und d.h.. Laut sind die vier nicht nur aus musikalischer Sicht. Sie spielen mit ihrem Ossi-Image und üben Kritik am Duckmäusertum."

na da...

Wer Sachen wie T-Shirts und Platten haben will meldet sich einfach unter folgender e-mail Adresse: rilleralle-kosmos@t-online.de

NEWS vom 04.11.2010

Ihr Lieben,

weil immer wieder E-Mails diesbezüglich hier hereinschneien: Wir haben uns nicht aufgelöst. Wir liegen für unbestimmte Zeit auf Eis. Alle Tonträger und T-Shirts kann man nach wie vor unter rilleralle-kosmos@t-online.de ordern. Alle sind gesund und munter.

Liebe Grüße,
d.h.

NEWS vom 21.09.2009

Ihr Lieben,

Wir haben alle Konzerte für 2009 abgesagt. Hier geht es drunter und drüber. Sobald es richtige News gibt, steht es hier.

Eure d.h.

NEWS vom 28.06.2009

Ihr Lieben,

wir müssen leider das Konzert am nächsten Freitag, den 03.07.2009 in Mannsdorf bei Zeitz absagen. Es tut uns mehr als leid, weil wir wissen, dass sich eine Menge Leute darauf gefreut haben – nicht zuletzt wir selbst, da wir zum einen so lange nicht mehr zu Hause gespielt haben und darüber hinaus das letzte Konzert in Zeitz nicht nur sprichwörtlich ins Wasser fiel - wir mussten das Konzert nach 2,5 Liedern wegen heftigem Gewitter abbrechen. Nicht nur, weil wir in 11 Jahren erst einmal ein Konzert (wegen Krankheit) absagen mussten, fällt es uns nicht leicht das Konzert in Mannsdorf leider aus persönlichen Gründen absagen zu müssen.

Wir möchten Euch hiermit bitten trotzdem zahlreich am Freitag zu erscheinen. Die Veranstalter in Mannsdorf haben sich über alle Maßen ins Zeug gelegt, um einen schönen und erinnerungswürdigen Abend zu gewährleisten. Von unserer Absage bleibt das Konzert der DREADVIBES (http://www.myspace.com/dreadvibes) unberührt. Als zweite Band an diesem Abend sind dankenswerter NOXIOUS NOISE aus Zeitz (http://www.myspace.com/noxiousnoisemusic) eingesprungen. Zwei Gründe also mit Eurer Hilfe Mannsdorf den Zusatztitel „Rockvillage“ zu verleihen…

Eure d.h.

NEWS vom 27.05.2009

Ihr Lieben,

wir haben auf unserer MyFuckingSpace-Seite ein neues Lied namens "haudegen dagegen" online und zum download bereit gestellt. Die letzte LP ist ja nun schon ein paar Monde her und so dachten wir es gibt da draußen vielleicht den Einen oder die Andere, welche sich über ein kleines akustisches Lebenszeichen freuen. Wir sind fleißig am Schreiben neuer Songs und dies ist einer davon. Dazu gibt es noch den Song als Remix, den wir auch selbst gemacht haben - also eigentlich vielmehr Ecki in einer Nachtschicht aber wir alle finde es toll. Den Sommer über werden wir uns bis auf das Konzert in heimatlichen Gefilden am 4.7. noch bedeckt halten und im Proberaum verkriechen, um weiter zu schreiben. Im Herbst/Winter gibt es dann wieder mehr Konzerte. Wir freuen uns über jegliches Feedback auf Myspace, im Blog oder via E-Mail - wie ihr den neuen Song findet, was Euch durch den Kopf geht oder was ihr uns sonst schon immer mal erzählen wolltet. In so einem dunklen Proberaum verliert man schnell mal den Kontakt zur Außenwelt. Tut mit uns was dagegen, schließlich seid ihr unsere Haudegen und wir haben ja bereits den Anfang gemacht.

Liebe Grüße
Eure d.h.

NEWS vom 17.01.2009

Huhu

Gesundes Neues und so! Mit dem Oberhausen-Konzert am Freitag verabschieden wir uns in eine kreative Pause bis April. Es müssen Prüfungen geschrieben werden, Deplomarbeiten verfasst werden und nicht zuletzt Nachwuchs bekommen werden. Wir bedanken uns bei allen Involvierten und Beteiligten für ein wundervolles 2008 - tolle Konzerte, engagierte Menschen und gemütliche Fußböden. Schaut immer mal auf http://dpunkthpunkt.blogspot.com - da bloggen wir.

Eure d.h.

NEWS vom 24.11.2008

Tourtagebuch von unserem Ausritt in den Schokoladen zu Berlin findet ihr im Block oder auf MeiSpaisz.

Atz!
d.h.

NEWS vom 13.11.2008

zunächst:
STEPHAN ALLES LIEBE ZUM GEBURTSTAG VON DEINER LIEBLINGSBAND.

So!
Hier kommen nämlich nur noch die ganz wichtigen News drauf auf die Seite. Der Tratsch und Klatsch ist HIER zu finden. d.h. sind jetzt auch Blogger!
Jo.
Wir freuen uns auf die anstehenden Konzerte. Auch auf Herrn Neumann und Matze Rossi. Und Phillip Boa und seine Sekte lernen wir auch kennen. Dat ist toll. Vor allem auf die MB am 11.12. zur Geburtstagsfeier. Kommt reichlich! Es gibt Sekt auf unsere Kosten (so Deichkind-mäßig; nur unserem Alter entsprechend ohne Herumgespritze) und dazu die Enthüllungs-Dia-Show...11 Jahre da sind ne Menge Sachen, die wir verdrängt haben...

FALLS ES DA DRAUßEN LEUTE GIBT, DIE VIDEOMATERIAL, FOTOS, FLYER, MITSCHNITTE VON UNS HABEN, UND ZUM GELINGEN DER ENTHÜLLUNG BEITRAGEN MÖCHTEN - soll heißen DAS IST EIN AUFRUF MIT UNS KONTAKT AUFZUNEHMEN, VIELLEICHT (EIGENTLICH GANZ SICHER) SIND DA VIELE SACHEN DABEI, DIE WIR SELBER GAR NICHT HABEN...also NACHGESCHAUT und HIERHER GEMAILT ZUM AUSTAUSCH DARÜBER UND MÖGLICHES FILESHARING: rilleralle-kosmos@t-online.de

Sonst ist alles fein. Wir arbeiten an neuen Stücken. Schauen uns "Willkommen bei den Schtis" im Kino an und arbeiten schon am Drehbuch für den gleichen Film nur im Vergleich Kölner muss nach Großröhrsdorf, oder so...

Josi/pullervogel productions hat jetzt eine Webpräsenz von der aus man alle ihre Aktivitäten verfolgen kann - in erster Linie aber sie die feinen sachen anschauen kann, die sie malt, zeichnet, rumfriemelt...das geht hier: http://puvoproductions.wordpress.com/

Im Blog gibts immer mal was zu lachen.
Vielleicht lädt David auch mal noch Fotos hoch vom Oktoberausflug.

BERLIN WE CAN!

ATZ liebe Freunde!
d.h.


NEWS vom 07.10.2008

Ihr da draußen,

ein kleines Lebenszeichen an dieser Stelle von uns. Zunächst ganz wichtig: zieht Euch warm an, denn der Rotz geht herum. Derzeit besteht keine Gefahr, weil er gerade bei mir Station macht aber ich hoffe schon Morgen wird er weiterziehen - also - nehmt Euch in 8!
Die kleine Ausflugs-Tour war fein. Hildesheim, Hermannsdenkmal, Köln und Solingen waren jeden Reisekilometer wert.
Ein Tourtagebuch gibt es hier zu lesen.
Wir mussten leider das Konzert am 25.10. in Tübingen canceln und hoffen es im Frühling 2009 nachholen zu können. Alle anderen Konzerte stehen felsenfest und vielleicht gesellen sich am 07.11./08.11. und am 22.11. noch Termine dazu, denn da sind wir noch auf der Suche - wer was weiß oder Zeit und Lust hat - einfach melden.
An der Kreativfront kommt auch wieder (und kam schon zaghaft) einiges ins Rollen nach dem Hinter-uns-bringen großer Lern- und Prüfungsleistungen...

Liebe Grüße
Philipp für d.h.

NEWS vom 02.08.2008

Ihr Lieben,

Während wir dem Sommerloch fröhnen und uns mit Prüfungsvorbereitungen, Praktikas und Verschwörungstheorien herumärgern und ab und zu die Zeit finden im Proberaum an neuen Songs zu arbeiten, die nach Coldplay klingen, klingelte das Telefon und wir wurden kurzfristig für das FEEL THE HEAT OPEN AIR in BAD DÜRRENBERG am 08.08.2008 nachnominiert, weil eine Band krankheitsbedingt ausfällt. Endlich spielen wir mal in Tiny California Rock City Inc. - alle Infos unter www.rumrollen.de ... unsere Stagetime ist gegen 22.00 Uhr... Wir freuen uns darauf das eine oder andere bekannte Gesicht aus Zeitz und Leipzig vor Ort zu sehen...

Liebe Grüße
d.h.

PS: Den Sommer versüßen wir uns mit den neuen Platten von The Wedding Present, Monochrome, Alkaline Trio, nach wie vor Blackmail und alles von WARNING...oh ja WARNING aus England, was einige ja eher für einen Novembersoundtrack halten...tzzzzz...Banausen...  

NEWS vom 07.07.2008

Ihr Lieben,

hier war kurz Ruhe, weil wir ein Server- und Domainproblem hatten. Nun alles wieder gut. Es lohnt sich immermal auf unseren Blog zu schauen, insofern David mal die letzten Abenteuer online stellt - aus dem Proberaum und d.h. beim Reifenwechsel auf der Fahrt nach Chemnitz. Wir schreiben fleißig neue Lieder und booken fleißig für Herbst/Winter. Auf der zeitgemäßen MySpaceSeite kann man sehen wo noch Konzerte gesucht werden - einfach melden, wenn ihr Lust habt uns einzuladen...
was anderes tolles ist folgendes: In diesem Online-Lädchen kann man sich im Shop unserer Haus- und Hofillustratorin Josi Mark nun auch Poster von Illustrationen zu d.h.-LPs bestellen...das Angebot wird noch erweitert...daneben gibt es ihre fulminanten Comics zu kaufen...schaut mal vorbei...

Genießt den Sommer!
d.h.

NEWS vom 13.05.2008

Nach einem fast kollektiven Bandausflug nach Hamburg zu Hot Water Music und Uns-Tino sind wir wieder in L.E. gelandet um weiter an neuen Songs zu basteln. Einer ist schon fertig und heißt "Haudegen dagegen" - zumindest ist das der AT (Arbeitstitel, weißt du Bescheid). David ist jetzt unter die technikbegeisterten Laptopfotomacher gegangen und das und vieles mehr könnt ihr auf unserm Blog bestaunen.

Atz!
d.h.

NEWS 14.04.2008

Leider wurde das Konzert am 19.04.2008 im AJZ zu Ebersberg abgesagt. Das gemeinsame Stelldichein von KENZARIS MIDDLE KATA und uns wird aber nachgeholt an anderer Stelle.

NEWS 01.04.2008

Wir sind gesund und müde von der Tour mit Woyzeck wieder im Heimathafen eingelaufen. Schön wars und es war am tollsten die bekannten Gesichter wiederzusehen und friends zu maken, Alter. Bis zum Sommer werden wir noch das eine oder andere Konzert spielen, um uns aber auf leisen Sohlen dann bis Oktober in eine Klausurtagung zu verabschieden. Neue Songs möchten geschrieben werden...Ab Oktober gibts dann wieder vermehrt Live-Konzerte...sogar ne kleine Tour. Wer Lust hat was zu machen - einfach melden. Das TOURTAGEBUCH ist online.
Haltet die Ohren steif.

Eure Friend Bubbles!
d.h.

NEWS 23.03.2008

unter unserm Block in der Menueleiste koennt ihr das Tourtagebuch lesen. Man kann aber auch direkt auf drauf zugreifen: http://dpunkthpunkt.blogspot.com

NEWS 20.03.2008

Morgen geht es endlich los auf Tour. Die Koffer sind gepackt. Eine letzte Probe erfolgreich beendet. WOYZECK sind mit der Yacht bereits vorgefahren...Wir freuen uns wie Wurschtsuppe...Ja. Hier gibts dann alsbald Tourtagebuch...

NEWS 21.01.2008

Gesundes Neues, alle miteinander. Die homepage gedeiht eher langsam. Liegt am Klimawandel. Wir schreiben neue songs. Das macht Spaß. Wir waren auch wieder unterwegs. Das hat auch Spaß gemacht.
Habt ihr auch Spaß?

d.h.

Tourtagebuch:

Freitag, 18.1.2008, Würzburg - Immerhin

Unsere Bandtradition sieht vor in möglichst regelmäßigen Abständen Menschen zu besuchen, die uns im Lauf der Jahre ans Herz gewachsen sind. An diesem Wochenende konnten wir da gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Dazu ging es ins Ausland – nach Bayern nämlich: am Freitag nach Würzburg und am Samstag nach Günzburg. Man könnte auch denken, wir hätten eine Kultour durch Bayerns Burgenhochburgen gemacht, wir bekamen aber weder die eine noch die andere zu sehen. Aber von vorn:
Freitag war wie immer Treffpunkt in der Proberäumlichkeit, David kam arbeitsbedingt etwas später, das Einladen war bei seinem Eintreffen also schon erledigt und es ging schnurstracks auf die Autobahn. Bis nach Würzburg hatten wir ca. 370 Kilometer vor uns, der Bus war voll beladen und der Wind so unheimlich stark, dass man manchmal kurz vor dem Ausbruch der Seekrankheit stand. Bemerkenswert war, dass wir während der gesamten Fahrt das Radio nicht wie sonst üblich laut hatten. Nein, es wurde diskutiert, David erzählte uns ein paar neue Witze und das die ein oder andere Mutti lustige Igel bauen kann, erneut wurden Termine bequatscht und der bevorstehende Abstecher zu Thomann minutiös geplant, sodass die Zeit wie im Flug verging und wir den Mamü mitsamt der Verpflegung für den Abend an seiner Wohnung in der Würzburger Innenstadt abholten und zum Immerhin fuhren.
Aus lauter Wiedersehensfreude wollte man sich, um der Aufregung entgegenzuwirken, gleich ein Kippchen in die Lunge pumpen, doch der ungewöhnlich raucharme Geruch im kleinen Immerhin erinnerte rücksichtslos an das neu eingeführte Rauchverbot.
Den Glimmstengel also unangebrannt wieder verschwinden lassen und ausgeladen.
Karo, eine junge Liedermacherin aus Schweinfurt (www.myspace.com/karosings) musste wegen unserer Unpünktlichkeit leider schon eine knappe Stunde vor dem Club warten und nun auch noch unseren Soundcheck abwarten.
Der war aber recht flott erledigt und so baute die Karo ihr Bühnen - Equipment auf und dann gabs Essen.
Gleich nach dem leckeren Vegan–Hackfleisch musste Karo die Bretter betreten, die für ihr weiteres Leben die Welt bedeuten sollen, um die reichlich 12 Anwesenden mit ihren wunderbaren Liedern in anheimelnde Stimmung zu versetzen, was ihr auch tadellos gelang.
Kaum eine Stunde später befanden wir uns auf der Bühne und arbeiteten an unserer Tightness so gut es ging. Einige Gäste hat es gefreut, der Saal wurde trotzdem kontinuierlich leerer (was WIR auf das Rauchverbot zurückführen!!!), unsere Laune allerdings immer besser und so wurde es ein spaßiger Abend mit allerlei Prominenten an der Theke.
Nach dem Konzert gab es noch Tanzbares aus der Konserve und ein paar Runden Kickern, einige Zigaretten vor der Tür und das ein oder andere Malzgetränk. Irgendwann ging es zu Mamü, wo unsere Gedanken beim Anblick der Ledercouch unverzüglich darauf konzentriert waren sich den Weg zur Toilette möglichst genau einzuprägen.
Nach einem „Feierabendbierchen“ fielen wir in die Schlafsäcke und setzten uns die Regenmützen auf.....

Samstag, 19.1.2008, Haldenwang bei Günzburg – TomTom

Irgendwie war es abzusehen: der straffe Zeitplan, den wir uns am Freitag im Bus noch mal genauestens zurecht gelegt hatten, wurde schon beim Aufstehen ein wenig gelockert, wir taten dies nämlich ein wenig zu spät. Wir fuhren dann zunächst ins Immerhin, um das Equipment einzupacken, und dann in einen kleinen Laden namens „Standard“, wo uns ein leckeres Frühstück bereitet wurde. Dadurch ging uns auch noch etwas Zeit verloren, denn wir wollten ja zu Thomann. Also den Mamü mit feuchten Augen verabschiedet und auf die Autobahn geschreddert. Kaum saßen wir 5 Minuten im Bus musste uns der Puma vorne rechts zeigen, was er so alles drauf hat und schleuderte 2–3 seiner besten Verdauungsendprodukte lautlos zwischen die Sitze...
Glücklicherweise war es zu Thomann nicht allzu weit, wir waren fix dort und erledigten, was wir erledigen mussten. Nach 2 Stunden war die Träumerei vorbei und der Weg nach Günzburg angetreten, wo eine ganze Schar Mitglieder des Vereins „Raucherclub TomTom“ schon auf uns wartete und mit ihnen die zweite Band des heutigen Abends: SEMISKILLED aus Günzburg (http://www.myspace.com/semiskilledband). Wir luden blitzschnell aus und bauten noch schneller alles auf die Bühne, einigten uns mit Band und Gastgeber darauf, als erste zu spielen, um die Fans der Halbbegabten so lange wie möglich im Club zu halten, aßen wunderbare Kartoffelsuppe mit lecker Würstchen und schwupp, standen wir auf der Bühne. Der Saal war schön gefüllt, die Menschen interessiert und vereinzelt auch tanzend, David das Uhrwerk, Seitz der Entertainer vor dem Herrn und Lars und ich wie immer stimmsicher. Spaß hats gemacht und wann spielt ma schon mal 4 Zugaben????
Nach uns dann die Lokalhelden von Semiskilled, die die Anwesenden in regelrechte Rauschzustände zu versetzen wussten: da wurde getanzt, gegrölt, geschunkelt, lauthals mitgesungen und getrunken was das Zeug hielt. Danach wieder einige Hits aus der Büchse und Bierchen.
Dann hieß es einladen und ab ging es zu Labbi und Simone, um den wunderbaren Konzertmitschnitt zu bewundern, das ein oder andere Lied auf der Harmonika zu pusten und schließlich zu ratzen.

Sonntag, 20.1.2008, Heimreise

Ein wunderbarer Frühlingstag mitten im Januar lud an diesem Sonntag morgen zu einer gemütlichen sechsstündigen Busfahrt ein, die wir diesmal doch mit Musik und ohne besondere Vorkommnisse hinter uns brachten.

NEWS 11.12.2007

So langsam gedeiht diese Homepgae vor sich hin. Wir buchen fleißig Konzerte für 2008. Auch das Aurüsten des download-Bereichs sollte diesen Monat noch von statten gehen - nicht wahr André...???!!!

Freitag, 23.11.2007, Magdeburg, Knast

Nach mehrjähriger Bewährung war es endlich wieder soweit: wir durften einfahren – in den Knast zu Magdeburg, wo zeitgleich die Knastbrüder von VERBRANNTE ERDE sowie die Johnny Oh`s aus Werder bei Potsdam vorgeladen waren, um den Sachverhalt zu klären. Wir entschieden uns für einen scheinbar bequemen Gefangenentransport mit Davids Volkswagen, der allerdings im voll beladenen Zustand nicht mehr besonders viel Platz für lebende Insassen zur Verfügung stellte. So wurde es für Philipp und mich hinten ein wenig kuschelig, was aber aufgrund der bevorstehenden Inhaftierung kein Problem darstellte, da sich alle schon ein wenig vor der Kälte im Knast fürchteten. Nach einigen unschönen Diskussionen zur bestmöglichen Beladung kamen wir auch relativ pünktlich los, die Fahrt verlief reichlich unspektakulär und als wir das Knasttor ansteuerten waren die Johnny Oh`s und die Erde schon am Sound checken.
Also nichts wie rein mit unserem Gelumpe, auch kurz gesoundcheckt und danach die Riesenüberraschung: Als hätten wir uns die Henkersmahlzeit aussuchen können gab es im Knast tatsächlich Steaks – richtige Steaks, keine Tofu -, Gemüse – oder Teesteks. Wow! Ok, wahlweise auch ein vegetarierfreundliches Stückchen Fake – Fleisch, dazu KARTOFFELN!!, Mischgemüse, Gurkensalat und Soße. So gestärkt machten sich die Jungs von Johnny Oh wenig später daran, die paar anwesenden Hanseln „anzuheizen“. Das taten sie ganz ordentlich, die kleine Masse wurde gelöster (wohl auch durch den Einfluss von reichlich Alkohol) und die Stimmung an der Bar immer ausgelassener, was durch vermehrt auftretende Fußball – Choräle lautstark deutlich wurde. Nicht ohne ein wenig Angst betraten wir die Gefängnisbühne, nach einem kurzen Linecheck ging es auch schwungvoll los und so weiter bis 24.00 Uhr. Dann kamen einige Leutchen zum Bühnenrand, die uns darauf hinwiesen, dass der Hirsch jetzt seinen Geburtstag hatte. Also durfte der ganze Saal erst einmal fein „Happy Birthday“ singen, das ein oder andere Bierchen auf ex vernichten und danach 2 bis 3 Fußballhymnen anstimmen. Wir zogen das Set durch, bauten gleich ab und luden das Auto ein, denn der straffe Zeitplan unserer Akademiker – Rock – Band sah vor noch am Abend die schwedischen Gardinen Richtung Heimat zu verlassen. Wir feierten das schöne Set von Verbrannte Erde (gespickt mit drei neuen Songs) noch bis zum Ende ab und machten uns dann auf den Weg nach Hause. Abgesehen von einer Diskussion zu Sinn und Unsinn solcher Kurzexkursionen in uns fremdartig anmutende Etablissements verlief die Rückfahrt ohne besondere Vorkommnisse, der Puma hielt sich im Zaum, die Ratte auch und der Chef schlief....

Samstag, 24.11.2007, Großröhrsdorf, (neues) Webhaus

Heute mussten wir den Schorsch zum Fahren ranzitieren, da wir die gesamte Backline mitzunehmen hatten. Wir trafen uns also schon ein wenig eher als gestern, aber wieder ebenso pünktlich. Auch die Fahrt war nicht gerade mit Höhepunkten gespickt und so freuten wir uns, bald darauf im Webhaus angekommen zu sein. Der uns bereits bekannte Techniker machte auch gleich klar, dass er für einen Soundcheck das Schlagzeug benötigte, indem er laut und klatschend dies verkündete. Wir also gleich ausgeladen, die Kafkas hatten für ihren Check bereits alles auf der Bühne und so ging es los – alles unheimlich laut und druckvoll, aber die Bude war ja auch noch leer und man erwartete viele Gäste. Nachdem wir ebenfalls fertig waren mit dem Check wunderten sich schon die ersten Einheimischen darüber, dass bis jetzt bis auf eine Handvoll junger Haarpeitschenträger keine Gäste zugegen waren. Eine weitere Stunde und eine Schüssel veganen Nudelsalats später war der Zuschauerspiegel immer noch nicht gestiegen und so ahnten wir bereits schlimmes. Und tatsächlich waren gegen halb elf etwa 20 Leute da. Naja, was solls, also rauf auf die Bühne und losgefetzt. Das Set war ein wenig länger als gestern, was aber nicht hätte sein müssen, weil einem drei Lieder in diesem leeren Saal schon wie eine Ewigkeit vorkamen. Das Einzige, was einen da überrollte war die unglaubliche Lautstärke....Hammer!
Nach uns schafften es die Kafkas, die anwesenden Punker – Kids bei Laune zu halten, die sich derart für das Dargebotene interessierten, dass sie den Musikern die Setlist klauten, kurz schauten wann ihr Lieblingslied kommt und sich dann bis dahin wieder raus setzten, um selbst mitgebrachte Getränke zu vertilgen. Nachdem dann alle Anwesenden auf die Bühne gebeten wurden, um zunächst einen Malle – Kracher (übrigens zusammen mit der Band) darzubieten und danach zu einem Song der Kafkas wild ins Mikrofon zu krakelen, war es vorbei und wir konnten den Heimweg antreten. So schnell uns Schorschi trug eilten wir Richtung Leipzig, nur unterbrochen durch den Blasendruck eines Bier trinkenden Bandmitgliedes an jeder zweiten Raststätte. Gegen fünf war das Wochenende dann ebenso schnell vorbei wie es begonnen hatte...

NEWS 28.10.2007

Ein bisschen schämen tun wir uns wohl, ob der leeren Versprechungen
bezüglich der neuen Homepage. Der Webmaster-André ist ein
vielbeschäftigter Mann und nur er weiß wann es so weit sein wird.
Vielleicht ja als Weihnachtsgeschenk...

Wir waren am Wochenende wiedermal unterwegs...einen Tourbericht von Ecki
kann man hier lesen...mit dem Proberaum sind wir umgezogen und das
Proben wird wieder regelmäßig.

Über Wasser.
d.h.

25.10.2007, Nexus Braunschweig

Halb vier war Treffpunkt im Proberaum – viertel fünf trafen wir uns im Proberaum......soviel zu Philipps Zeitplan... Timing – mäßig also alles beim alten, allerdings ist der Proberaum ein neuer. Und der Umzug aus dem feuchten Keller in ein wohl gelüftetes Appartement im Obergeschoss der Pension Rose – Coolruby ließ Hoffnungen gedeihen. Hoffnung auf neue Kraft, Hoffnung auf Impulse, Hoffnung auf Wasser auf die Mühlen der beinahe d.ehydrierten h.olzhosen! Und nicht nur der neue Übungsraum, sondern auch die Aussicht auf ein Konzert im mit positiven Erinnerungen nur so vollgestopften Braunschweig
mitsamt Turbostaat als Support ließen die Herzen aller Bandmitglieder höher schlagen. Noch dazu beschleunigte ein fünftes Pumporgan das Herzschlagbarometer um mehrere Beats per Minute: Schnyd, einer der treuesten Anhänger (oder wer hat sich sonst noch knapp 40 Konzerte von uns angetan?) und sozusagen der Tourbus – Harald Juhnke (allerdings mit einer viel besseren Stimme!!) sollte bei diesem dem Wochenende vorgezogenen und dadurch jeder Zeitumstellung zuvorkommenden Abenteuer die Kompetenz sein in Sachen Fanartikel.
Die Stimmung war kurz vor dem Losfahren ein wirres Gemisch aus Vorfreude, Müdigkeit, blankem Hass und dem inneren Drang aller Anwesenden jeweils dümmere Sprüche zu reißen als die anderen. Letzteres trifft natürlich auf unseren ohne Zwerchfell geborenen Philipp nicht zu, dafür aber vorletzteres um ein Vielfaches verstärkt. Beim Einsteigen bekam ich eine Einweisung zur Benutzung des etwas in Schale geworfenen Schorsch (Teppich - Innenverkleidung und ein Dachfenster) und des darin befindlichen Reise – Aschenbechers, welcher aus Philipps linken Händen selbst gefertigt zum Krebsstab verbrennen einlud und verschließbar sowie unkaputtbar war. Dann endlich rein in den Bus und losgetuckert Richtung Westen, die Zeit mit einer Partie Skat vertreibend, bei der Schnyd sich mit aller Macht die meisten Spiele zu sichern versuchte, um dann Grands zu spielen, bei denen er sage und schreibe 7 Punkte einfuhr. Das LarsLars leitete uns wie immer zielsicher zum Nexus auf der Frankfurter Strasse. Die Turbostaaten waren schon anwesend, kümmerten sich um den Sound und wir um das Essen. Es gab einen riesigen Topf mit Reis und dazu eine wunderbare Curry – Soße mit Tofu im Hähnchenpelz. Die dazu gereichte Gemüsemischung schmeckte gut. Nachdem Turbostaat fertig waren mit dem Soundcheck waren wir an der Reihe, klappte alles prima, ging schnell und flugs kamen die ersten
Gäste herein spaziert – unter ihnen auch eine junge Party – Truppe mit reichlich vorgetanktem Alkoholspiegel, die sich in aller friedlichster Absicht auf dem Bühnenrand niederließ, „Anfangen“ schrie und „Ole, Ole, mein Penis der tut weh“ skandierte. Schnell änderten wir die Setliste und nahmen den Smash – Hit „Ole, wir fahr`n in den Puff nach Barcelona“ von Punkrock – Legende Micky Krause als Zugabe dazu, um diese kaufwütigen Minderjährigen an unseren Stand locken zu können. Soweit sollte es aber nicht kommen, denn gleich nach Beginn des Konzerts spielten sich komische Szenen ab. Wir begannen ganz prima, der Sound war schick, viele Menschen waren da (trotz des Rauchverbotes in Niedersachsens öffentlichen Einrichtungen), es machte Spaß. Dann das dritte Lied, „Endlos schleifen“, und plötzlich ein leblos umher liegender junger Mensch direkt vor der Bühne. Keiner von uns hatte gesehen, was passiert war, um den Bewusstlosen standen seine Freunde, die ebenfalls bewusstlos schienen, weil einer von ihnen lachend schrie: „Ey, guck ma, der is fast tot!“ – Schenkelklopfer! Lars schaute sich das Opfer natürlich erst einmal an, dieses schaute endlich auch wieder zurück, nur die Beine wollten nicht mehr so richtig. Also rief ein anderer Gast den Krankenwagen, unser indischer Medizinmann begleitete den Transport des Verunfallten nach draußen und nuschelte die Heilungsformeln und wir anderen drei liefen aufgeregt durch die Gegend und versuchten zu ergründen, ob es nun ein alkoholbedingter Aussetzer war, ob es ein Ellenbogen war oder ob der Leid tragende doch nur seine Fähigkeiten im Seemannskopf -sprung machen dem Publikum präsentieren wollte. Nach 10 Minuten ging es weiter, es wurde ein Konzert ohne weitere besondere Vorkommnisse, außer einem klitzekleinen Textaussetzer bei Lars in „besser wissen“, den wir aber gekonnt und mit viel Humor überspielten. Wir waren endlich einmal wieder alle sehr zufrieden direkt nach der Mugge. Das tat gut, weil es bei sehr wenigen Proben und noch weniger
Konzerten nicht besonders leicht ist, sich als Band auf der Bühne zu finden. Dieses mal aber war es so, das A – Team liebt es, aber keinen Plan wie es funktioniert...Nach uns zockten die Helden von Turbostaat los, das Haus war brechend voll, der Sound prima, die Stimmung auch (trotz des Rauchverbotes in
Niedersachsens öffentlichen Ein - richtungen), die Setlist der Staatsmänner recht lang und auch mit alten Songs ausgeschmückt. Danach gab es Zigaretten, small-talk, Bierchen und bald darauf den Heimweg – Julia heißt die Dame, die uns freundlicherweise ihr neues Zimmerlein zum Übernachten anbot. Wir cruisten also zu ihr, tranken noch ein wenig Tee in der gemütlichen Küche und erzählten uns Geschichten. Lars war allerdings schon sofort nach der Ankunft in seinen Schlafsack gekrochen und wurde durch unser spätes Zu – Bett – Gehen unsanft
geweckt, ebenso unsanft teilte er uns dies auch mit und noch dazu, was er davon hielt. Schnyd klemmte sich zum Einschlafen noch seinen mp3–Stick in die Ohren und stellte ihn auf behagliche Zimmerlautstärke ein, sodass wir alle schön mithören konnten, ihm aber eigentlich die Trommelfelle hätten platzen müssen.

26.10.2007, Nil – Club Potsdam

Lars war, wen wundert es, als erster aus den Federn, wir anderen folgten wenig später. Es stand Frühstück an im Nexus und nachdem alle ihre Morgentoilette abgeschlossen hatten und ich mit dem Kopf das bisher einzige Wandregal in Julias Zimmer so galant abräumte, dass ein Bilderrahmen zu Bruch ging, ging es schnurstracks zum Schorsch und in den Club. Dort hatte man schon aufgetischt und wir genossen ein Frühstück mit allem was das Vegetarierherz begehrt. Bald darauf trudelten auch die arg gebeutelt wirkenden Turbostaatler ein, wir luden
ein und machten uns auf den Weg nach Potsdam. Neben der obligatorischen Partie Skat gab es natürlich auch wieder ein Geographie – Quiz. Welcher Fluß fließt durch Potsdam?? Logisch, die Pots (David). Schnell war auf der Grundlage dieser Erkenntnis die Entstehung der Stadt geklärt: man  baute einen Damm und darauf die ersten Häuser. David machte außerdem deutlich, dass es zu Zwecken der Gefahrenabwehr bei Hochwasser auch eine so genannte Pots – Au geben müsse. Wir durchquerten vor der Ankunft in Potsdam ferchiedene mir bereits bekannte Dörfer am Schwielowsee, beutelten unsere Mägen über die kleinen
Huckelstrassen der Brandenburger Provinz und fanden schließlich auch die Stadt an der Pots. Da wir aber noch jede Menge Zeit hatten parkten wir unser Auto auf dem Parkplatz vom alten Fritz auf Schloss Sanssouci, um unbesorgt einen Spaziergang durch den herbstlichen Schlossgarten zu unternehmen. Eine Stunde und eine Pommes rot/weiß später begaben wir uns zu Nil – Club. Dieser ist ein Studentenclub und demnach direkt auf dem Campus. Nun liegt dieser Campus nicht in der Potsdamer Innenstadt, sondern ebenfalls direkt angeschlossen an den Park Sanssouci und quasi unter dem Neuen Palais, dass zwar leider gerade restauriert wird, aber auch halb in Plastik gehüllt gibt dies ein einzigartiges und
beeindruckendes Bild ab. Nachdem wir noch ein kleines Weilchen gewartet hatten kam auch das Barpersonal und unser Gastgeber Christoph, wir luden aus, bauten auf, checkten Sound, liehen David für den Soundcheck an die zweite Band Die Angst aus, weil deren Trommler noch nicht zugegen war, dann tranken wir Bier und rauchten (trotz des Rauchverbotes in Niedersachsens öffentlichen Einrichtungen ... hähä). Langsam aber sicher kamen auch ein paar Interessierte rein gekleckert und halb elf ging es los. Alles lief prima, Davids Becken wirkten in dem flachen Kellergewölbe mit runder Decke wieder so unglaublich leise, dass er sich Mühe gab, schön auf den Teilen rumzukloppen, was auch bestens gelang.
Nach zwei Liedern waren die Ohren hin, die Zuschauer hin und weg, Philipp kriegte sich gar nicht mehr ein und bot eine ungewöhnliche Show mit Wolfsgeheul und lauthalsigem Lachen. Spaß hat es gemacht und das Set war das vom Vortag. Nach dem Konzert entschieden wir uns für die Rückfahrt noch in dieser Nacht, die Angst begeisterten die Anwesenden mit melancholisch schreiendem Düsterpunk und wir verkauften uns am Merchandise die Kasse wund. Nachdem die Angst vorüber war luden wir ein, verabschiedeten uns und düsten Richtung Heimat. Auf der Fahrt packte unser DJ einen Tape – Sampler aus dem Jahre 1991 aus und wir staunten nicht schlecht, als Lars die Hälfte aller Lieder mitsingen konnte ...
Glücklicherweise ging es recht schnell mit der Rückfahrt!


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[andré am 02.11.07]